Neue Richtlinie für Solarien


Nicht mehr stärker als die Sonne
Neue Richtlinie für Solarien

Seit kurzem darf die UV-Bestrahlung von Solarien die Stärke der natürlichen Sonne nicht mehr überschreiten. Das schreibt die neue UV-Schutzverordnung (UVSV) vor. Ihr Ziel ist es, Hautkrebs einzudämmen.

Strengere Vorschriften im Solarium

Mit dem Stichtag 1. August müssen Solarienbetreiber alle Geräte austauschen, die nicht mehr der europäischen Norm entsprechen. Die neuen Geräte müssen einen Mindestabstand der Hautflächen zu den Röhren einhalten, sich in Notsituationen abschalten lassen. Erhöht sich die zulässige Strahlendosis – immerhin noch so stark wie die Kraft der Sonne um zwölf Uhr mittags am Äquator –, müssen sich die Geräte automatisch selbst abschalten. Bei Verstoß gegen die gesetzlichen Vorgaben drohen Bußgelder. "Nach wie vor wird die Hautkrebsgefahr, die von Solarien ausgeht, unterschätzt", betont Ulla Petzold, Dermatologin bei der Barmer GEK.

Eine aktuelle französisch-italienische Studie zeigte, dass Menschen, die regelmäßig ein Solarium besuchen, ein um 20 Prozent höheres Risiko für den gefährlichen Schwarzen Hautkrebs hätten als Menschen, die nie eine Sonnenbank aufsuchten. Beginnen die Solarienbesuche im Alter unter 35 Jahren, steigt das Risiko sogar um 87 Prozent.

Vernünftiger Umgang mit der Sonne

Auch wenn die Versuchung groß ist, die Urlaubsbräune durch Solarienbesuche zu verlängern, rät Petzold dringend davon ab. "Allen Werbeversprechungen zum Trotz gibt es keine gesunde Bräune." Wer stattdessen vernünftig mit der Sonne umgeht und seine Haut gut schützt, wird den Spätsommer von seiner Sonnenseite genießen  können. Denn für UV-Strahlung gilt im wahrsten Sinne: Weniger ist mehr.

News

Sport gegen Depression?
Sport gegen Depression?

Bewegung scheint zu helfen

Viele kennen es aus dem Alltag: Nach dem Sport kommt man auf bessere Gedanken. Doch funktioniert das auch bei Depressionen?   mehr

Gichttherapie schützt das Herz
Gichttherapie schützt das Herz

Runter mit der Harnsäure!

Wer seine Gicht-Medikamente regelmäßig einnimmt, profitiert doppelt. Denn niedrige Harnsäurewerte schützen nicht nur vor einem schmerzhaften Gichtanfall. Auch die Gefahr für Herzinfarkt oder Schlaganfall sinkt dadurch.   mehr

Hormon und Kuscheln heilt Wunden
Hormon und Kuscheln heilt Wunden

Liebe ist die beste Medizin

Bisher werden Verletzungen mit Verbänden oder Wundspray behandelt. Steht demnächst vielleicht auch Oxytocin plus Kuscheln auf dem Rezept? Die Kombination soll Wunden schneller heilen lassen.   mehr

Länger leben mit grünem Tee?
Frau in mittleren Jahren gießt sich Tee aus einer Kanne ein. Teetrinken hat einen guten Ruf für die Gesundheit.

Eher geringer Effekt nachweisbar

Grünem Tee wird schon lange eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt - bei Darmerkrankungen, gegen Alzheimer, Krebs, oder ganz besonders gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber  ist an dem Gesundheitsmythos wirklich etwas dran?   mehr

Dellwarzen den Garaus machen
Dellwarzen den Garaus machen

Nicht immer nur kosmetisch störend

Dellwarzen sind klein und relativ unscheinbar – und verschwinden früher oder später von selbst wieder. In manchen Fällen sollten sie jedoch behandelt werden. Je nachdem, wo sie sitzen, ist das auch als Selbsttherapie möglich.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Stadt-Apotheke-Staaken
Inhaber Christian Kelsch
Telefon 030/3 66 94 81
Fax 030/25 81 93 53
E-Mail ckelsch@web.de