Den Beckenboden stärken


Tipps für Frauen ab 40
Den Beckenboden stärken

Mehrere Geburten, starkes Übergewicht, Bindegewebsschwäche – für eine Beckenbodensenkung kann es viele Gründe geben. Soweit muss es aber gar nicht kommen. Mit regelmäßiger Gymnastik bauen Sie Ihren Beckenboden auf und beugen Beschwerden vor.

Beckenboden trägt die inneren Organe

Der <sondertextlink>23z55|Beckenboden</sondertextlink> ist ein Geflecht aus verschiedenen Muskelgruppen. Er stützt die inneren Geschlechts- und Harnorgane. Gerade bei Frauen wird die Beckenbodenmuskulatur im Alter jedoch schwächer. Schwangerschaft und Geburt sowie Bindegewebsschwäche belasten den Beckenboden. Zusätzlich sinkt in den Wechseljahren der Östrogenspiegel, wodurch die Elastizität des Bindegewebes abnimmt. Als Folge kann es zu einer Blasen- oder Gebärmuttersenkung kommen. Typische Beschwerden sind Kreuz- und Rückenschmerzen, Inkontinenz oder Schmerzen beim Sex.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollte man die Beckenbodenmuskulatur mit gymnastischen Übungen stärken. Viele Volkshochschulen oder Sportstudios bieten Beckenbodentraining in Kursen an. Darüber hinaus kann die Übungen jeder selbst zu Hause durchführen. Wenn bereits Beschwerden bestehen, zahlt die Kasse in der Regel einige Stunden beim Physiotherapeuten.

Weitere Tipps, um den Beckenboden gesund zu erhalten:

  • Vermeiden Sie langes Stehen und das Tragen schwerer Lasten.
  • Wenn Sie etwas heben müssen, achten Sie auf einen geraden Rücken und spannen Sie Ihre Beckenboden- und Bauchmuskulatur an.
  • Seien Sie vorsichtig mit Bauchmuskeltraining, denn dies verstärkt den Druck auf den Beckenboden.
  • Achten Sie beim Aufstehen aus dem Bett darauf, über die Seite aufzustehen.
  • Spannen Sie beim Husten oder Niesen immer Ihren Beckenboden an und achten Sie darauf, währenddessen aufrecht zu sitzen oder zu stehen.
  • Führen Sie nach der Geburt konsequent die <sondertextlink>10h14|Rückbildungsgymnastik</sondertextlink> durch.
  • Wenn Sie übergewichtig sind, versuchen Sie, durch ausgewogene Ernährung und viel Bewegung Ihr Gewicht zu reduzieren.

News

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Stadt-Apotheke-Staaken
Inhaber Christian Kelsch
Telefon 030/3 66 94 81
Fax 030/25 81 93 53
E-Mail ckelsch@web.de