Hilft Wärme bei Regelschmerzen?


Menstruationsbeschwerden lindern
Hilft Wärme bei Regelschmerzen?
mauritius images / Westend61 / Tanya Yatsenko

Ob Schmerzmittel, Hausmittel oder Zähne zusammenbeißen: Die meisten Frauen haben ihre ganz eigene Strategie, mit Regelschmerzen umzugehen. Viele haben gute Erfahrungen mit Wärme – was auch wissenschaftliche Studien nun bestätigen.

Schmerzhafte Kontraktionen der Gebärmutter

Regelschmerzen sind mehr als ein „Wehwechen“. Bei vielen Frauen sind die Beschwerden so stark, dass der Alltag dadurch empfindlich eingeschränkt ist. Die Schmerzen entstehen, wenn sich während der Periode die Muskulatur der Gebärmutter zusammenzieht. Dabei wird die Schleimhaut ausgestoßen, die der Körper vorsorglich für eine mögliche Schwangerschaft aufgebaut hat. Manchmal stecken aber Erkrankungen hinter den Beschwerden, zum Beispiel eine Endometriose.

Entspannung und Durchblutung

Viele Frauen versuchen, die Krämpfe auch ohne Schmerzmittel auszuhalten – etwa mit Hilfe von Wärme. Durch die Wärme sollen sich die Muskeln entspannen und die Durchblutung gesteigert werden. In welcher Form die Wärme auf den Unterleib gelangt, spielt dabei keine Rolle. In Frage kommen etwa die klassische Wärmflasche, Bauchwickel oder ein warmes Bad. Damit die Frauen mobil bleiben, gibt es inzwischen auch Wärmepads oder „Gürtel“ zum Umschnallen.

Studien bestätigen Wirksamkeit

Wie gut die Wärme tatsächlich hilft, wurde inzwischen auch in einigen Studien untersucht. Die Ergebnisse geben den positiven Erfahrungen vieler Frauen Recht: Wärme könnte tatsächlich einen vergleichbaren Effekt haben wie Schmerzmittel. Allerdings waren die Studien von eher geringer Qualität, so dass eine endgültige Aussage nicht möglich ist. Ob Wärme im individuellen Fall hilft, ist aber so oder so einen Versuch wert. Die Methode ist nicht nur günstig, sondern birgt auch keine Nebenwirkungen.

Quelle: Medizin transparent

News

Stärker mit Kreatin?
Stärker mit Kreatin?

Hilft nicht immer

Nahrungsergänzungsmittel zur Verbesserung sportlicher Leistungen sind beliebt. Aktuell besonders beworben wird Kreatin. Was sagt die Wissenschaft dazu?   mehr

Erhöhte Malariagefahr in Namibia
Erhöhte Malariagefahr in Namibia

Deutlich mehr Fälle

Wer in der nächsten Zeit nach Namibia reisen möchte, sollte Mückenschutz und Malariaprophylaxe besonders ernst nehmen. Denn Namibia erlebt derzeit einen ausgeprägten Anstieg von Malaria-Infektionen.   mehr

Gefahr für Nierensteine steigt
Gefahr für Nierensteine steigt

Wenn es immer heißer wird

Mit Nieren- und Harnleitersteinen muss man im Zeiten des Klimawandels auch hierzulande wohl häufiger rechnen. Da hilft nur eins: ausreichend trinken. Ganz besonders gilt das für bestimmte Risikogruppen.   mehr

Formula-Diät senkt Blutzucker

Übergewichtige Frau mixt sich einen Trunk aus dem Pulver einer Formula-Diät.

Nicht nur gegen Speck gut

Formula-Diäten helfen Übergewichtigen beim Abspecken. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes kann der flüssige Mahlzeitenersatz bei strukturierter Anwendung noch mehr: nämlich den Blutzucker senken.   mehr

Hitzefolgen bei Kindern erkennen
Hitzefolgen bei Kindern erkennen

Hitzschlag und Sonnenstich

Ob im Buggy beim Familienspaziergang oder beim Spielen im Sandkasten: Wenn Babys und Kleinkinder der sommerlichen Sonne zu lange ausgesetzt sind, drohen im schlimmsten Fall ein Sonnenstich oder Hitzschlag. Wie erkennt man die ersten Anzeichen, und, vor allem, was ist dann zu tun?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Stadt-Apotheke-Staaken
Inhaber Christian Kelsch
Telefon 030/3 66 94 81
Fax 030/25 81 93 53
E-Mail ckelsch@web.de